Der israelische Präsident erklärte, das Vereinigte Königreich werde auf der "falschen Seite der Geschichte" stehen, wenn es Sanktionen gegen die israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland verhängt – nur wenige Stunden bevor London solche Maßnahmen ankündigte. Die Erklärung erfolgte in einer Zeit diplomatischer Spannungen zwischen den beiden Ländern.
Das Vereinigte Königreich kündigte anschließend Sanktionen gegen die israelischen Siedlungen im Westjordanland an und wurde damit zu einem der westlichen Verbündeten, die diese Maßnahme gegen Israel ergriffen. Die britische Entscheidung fällt in den Kontext internationaler Kritik an der israelischen Expansion in den besetzten Gebieten.
Israel reagierte mit scharfer Verurteilung der britischen Entscheidung und verwendete den Ausdruck "falsche Seite der Geschichte", um die Position des Vereinigten Königreichs zu charakterisieren. Diese Rhetorik spiegelt die Tiefe der Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Regierungen in der Frage der Siedlungen wider.
Der Streit ereignet sich zu einem Zeitpunkt, an dem die internationale Gemeinschaft den Druck auf Israel in Bezug auf die Siedlungen im Westjordanland erhöht hat – ein Territorium, das Palästina als Teil seines zukünftigen Staates beansprucht.




