Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, haben heute tiefes Bedauern über die als "schockierend" beschriebene offizielle Unterstützung und die Anwesenheit hochrangiger serbischer Beamter bei der Beerdigung des ehemaligen serbisch-bosnischen Kommandanten Ratko Mladic zum Ausdruck gebracht. Beide europäischen Führer brachten ihre Empörung über die Art und Weise zum Ausdruck, wie die serbischen Behörden dieses Ereignis behandelt haben.
Ratko Mladic war ein serbisch-bosnischer Militärkommandant, der wegen Kriegsverbrechen verurteilt wurde. Seine Beerdigung weckte internationale Kontroversen aufgrund der Anwesenheit und der offiziellen Unterstützung hochrangiger serbischer Beamter, was die Verurteilung durch die führenden Persönlichkeiten der Europäischen Union auslöste.
Diese Situation wirft Fragen über die Beziehungen zwischen Serbien und der Europäischen Union auf, insbesondere in Bezug auf den Beitrittsprozess des Landes zur europäischen Gemeinschaft. Die offizielle Anwesenheit bei dieser Beerdigung steht im Gegensatz zu den Werten und Grundsätzen, die die Europäische Union zu fördern sucht.



