Die OECD warnt vor einem globalen Problem der Lesekompetenz und weist darauf hin, dass Schüler Schwierigkeiten mit Texten mit mehr als 400 Wörtern haben. Diese Warnung erfolgt im Anschluss an die Ergebnisse des PISA 2022, dem ersten Bericht nach der Pandemie, der bereits einen Rückgang der schulischen Leistungen auf internationaler Ebene zeigte.
Bei der Bewertung von 2022 verzeichnete Spanien einen Rückgang, wenn auch nicht so stark wie in anderen Ländern. Die Verantwortlichen der OECD – die Institution, die den PISA seit 2020 alle drei Jahre organisiert – erklärten damals, dass die allgemeine Verschlechterung nicht ausschließlich auf die durch Covid-19 verursachten Lockdowns zurückgeführt werden konnte, ohne jedoch die übrigen Gründe zu konkretisieren.
Der PISA 2025, der heute Morgen weltweit veröffentlicht wurde, zeigt, dass der Rückgang in Spanien offenbar keine Bremsen hat. Die spanischen Durchschnittswerte liegen unter den Durchschnittswerten der OECD und der Europäischen Union und zeigen eine besorgniserregende Tendenz zur Fortsetzung des Rückgangs der akademischen Leistungen.
Diesmal liefert die OECD eine klarere Erklärung für dieses Debakel: der schlechte Umgang mit Bildschirmen hatte nicht folgenlose Konsequenzen. Diese Analyse deutet darauf hin, dass die übermäßige Zeit vor elektronischen Geräten erheblich zum Rückgang der Lese- und Verständnisfähigkeiten der Schüler beitragen könnte.




