Portugal verzeichnete einen deutlichen Rückgang bei den Ergebnissen des Programme for International Student Assessment (PISA), verschlechterte sich in allen drei bewerteten Bereichen – Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik – und lag stets unter dem Durchschnitt der OECD-Länder. Dieser Rückgang führte Portugal zu Ergebnissen, die mit denen von 2006 vergleichbar sind, was einen Rückgang von etwa 20 Jahren bei den schulischen Leistungsindikatoren darstellt.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die für die Koordination des PISA zuständig ist, gab eine starke Warnung bezüglich der portugiesischen Situation ab und erklärte, dass die zuvor vom Land erzielten Gewinne vollständig zunichte gemacht wurden. Dies deutet darauf hin, dass Portugal den Fortschritt verloren hat, den es bei den internationalen Bildungsbewertungen gemacht hatte.
Die PISA-Daten gelten als einer der wichtigsten internationalen Maßstäbe zur Bewertung der Qualität von Bildungssystemen und ermöglichen Vergleiche zwischen Ländern sowie die Verfolgung der Entwicklung der Schülerleistungen im Laufe der Zeit. Der Rückgang Portugals in allen bewerteten Bereichen deutet auf erhebliche Herausforderungen im nationalen Bildungssystem hin.




