Das Landwirtschaftsministerium erwartet eine erneute Verlangsamung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im dritten Quartal, nachdem der Rückgang im zweiten Quartal stärker ausgefallen war als von der Wirtschaftsabteilung vorhergesagt. Das Szenario deutet auf ein Wachstum von etwa 2% in diesem Jahr hin, obwohl die genaue Zahl noch endgültig festgelegt wird. Die aktuelle offizielle Prognose des Ministeriums ist eine Expansion von 2,3% für das BIP von 2026.
Der Vizeminister für makroökonomische Politik des Landwirtschaftsministeriums, Rafael Leão, schließt aus, dass die Abschwächung der Wirtschaftstätigkeit in eine Rezession oder eine Kreditkrise übergeht. Das Sekretariat für Wirtschaftspolitik muss seine makroökonomischen Prognosen überarbeiten, um die Erstellung des zweimonatigen Einnahmen- und Ausgabenberichts zu unterstützen, der bis zum 24. veröffentlicht wird.
Leão ist der Ansicht, dass die laufende Verlangsamung weitgehend die monetäre Straffung widerspiegelt, die nun endlich deutlicher in den Sektoren sichtbar wird, die stärker von Zinsen abhängen, insbesondere beim privaten Konsum und im Handel.




