Mehr als 50 Teilnehmer trafen sich am 3. September im Zentrum für landwirtschaftliche Versuchswesen in Tavira (CEAT) zum Seminar „Innovation bei endogenen Produkten | Die Mittelmeerdiät und das Kulturerbe", das im Rahmen der XII. Messe der Mittelmeerdiät stattfand. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Programms INOVA ALGARVE 3.0 durchgeführt, koordiniert von der Planungseinheit für regionale Entwicklung der Koordinierungs- und Entwicklungsregion (CCDR) der Algarve und kofinanziert durch das Regionalprogramm ALGARVE 2030.
Das Seminar brachte Experten, Einrichtungen, Projekte und regionale Akteure aus den Bereichen Erbe, Produktion und Gebietsentwicklung zusammen, mit dem Ziel, über die Safeguardierung und Aufwertung der endogenen Produkte der Algarve und deren Verbindung zu den Kenntnissen, Traditionen und Produktionsweisen der Region nachzudenken. Die Sitzung umfasste Beiträge von Paula Hipólito Ferreira zu geografischen Angaben und garantierten traditionellen Spezialitäten sowie von Maria Antónia Amaral vom Kulturwerbe, I.P., über die Rolle der Inventarisierung und Klassifizierung des unbeweglichen und immateriellen Kulturerbes.
Die Veranstaltung endete mit einer Podiumsdiskussion, moderiert von Miguel Mota e Costa von der CCDR Algarve, unter Beteiligung von João Ministro vom Projekt INOVA ALGARVE 3.0, Elisabete Rocha von Telheiros Alberto Rocha, André Coelho von der AGRUPA, José Oliveira von der AlgarOrange und Jorge Raiado von der Salmarim. Die Teilnehmer diskutierten Möglichkeiten zur Erhaltung des Erbes und der regionalen Traditionen und verknüpften diesen Schutz mit Innovation und neuen Chancen für die endogenen Produkte.
Laut CCDR Algarve erfordert die Aufwertung dieser Produkte eine geteilte Verantwortung, an der Produzenten, Einrichtungen, Gebietsakteure und politische Entscheidungsträger beteiligt sind. Die Organisation ordnete das Seminar in ihre Strategie zur Aufwertung der endogenen Ressourcen und zur Nutzung von Innovation als Instrument der regionalen Entwicklung ein, mit dem Ziel, die Verbindung zwischen Wissen, Erbe, Tradition und Wertschöpfung im Gebiet zu stärken.




