Gisèle Pelicot ist die Frau, die über ein Jahrzehnt, mehr als 200 Mal, von ihrem eigenen Ehemann, mit dem sie seit 50 Jahren verheiratet war, betäubt, vergewaltigt und an 80 andere Männer weitergegeben wurde. Die Missbräuche fanden statt, während sie bewusstlos war, ohne jegliches Wissen darüber, was mit ihr geschah.
Die Geschichte löste weltweit Entsetzen aus und wurde zu einem Fall, der internationale Aufmerksamkeit auf Sexualverbrechen im ehelichen Umfeld lenkte. Gisèles Ehemann wurde als verantwortlich für diesen langandauernden Zyklus der Gewalt und des Vertrauensbruchs in der Ehe identifiziert.
Heute fühlt sich Gisèle Pelicot von dem Schock erholt, den sie erlitten hat, und betrachtet sich als eine Frau, die sich重新aufgebaut hat. Sie beschreibt ihren Heilungsprozess als etwas, das "auf einem Trümmerfeld" errichtet wurde. Sie hat ein autobiografisches Buch geschrieben, das ihre Erfahrung und ihren Genesungsweg dokumentiert.
Mit der Veröffentlichung ihrer Autobiografie versucht Gisèle nun, anderen Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, die Hand zu reichen, indem sie Unterstützung anbietet und zeigt, dass es möglich ist, so tiefe Traumata zu überwinden.




