Der Pagode-Sänger Péricles brachte ein unerwartetes Repertoire zum Rock in Rio 2026 mit: Klassiker des Plattenlabels Motown, das in den 1960er und 1970er Jahren mit schwarzer Musik in den Vereinigten Staaten Erfolg hatte. Die Wahl wurde zunächst als ungewöhnlich angesehen, wurde aber letztendlich vom Publikum in der Cidade do Rock gut aufgenommen.
Unter den großen präsentierten Klassikern waren „My Girl", „I Want You Back", „Ain't No Mountain High Enough" und zum Abschluss Stevie Wonders „Superstition". Die Show umfasste auch Lieder von Jackson 5 und Marvin Gaye, ikonische Künstler von Motown.
Zunächst lag eine gewisse Skepsis in der Luft, aber das Publikum begann sich nach und nach zu begeistern und sang jedes einzelne große Lied mit. Im hinteren Bereich der Veranstaltung waren einige Zuschauer dabei, während der Aufführungen Choreografien und kleine Tänze aufzuführen.
Die Idee der Show steht im Einklang mit dem historischen Konzept des Rock in Rio, das stets die Mischung von Musikstilen und die Vielfalt der Genres in seinem Lineup geschätzt hat.




