Portugiesische Landwirte sind zunehmend frustriert über den Mangel an öffentlicher Unterstützung in einer Zeit, in der die steigenden Kraftstoffkosten die landwirtschaftliche Tätigkeit im Land erheblich beeinträchtigen. Die Situation erzeugt harte Kritik an der Regierung seitens des Sektors.
Der Generalsekretär der CAP (Confederation of Farmers), Luís Mira, sprach gegenüber dem DN (Diário de Notícias) über die Situation. Er verglich das Fehlen von Maßnahmen in Portugal mit dem, was in Spanien unternommen wird, und erklärte: „Hier wird nichts getan".
Luís Mira kritisierte direkt das Handeln der AD (Aliança Democrática, Partei/Koalition in der Regierung) und sagte: „Es sieht so aus, als würde die AD den Agrarsektor bestrafen". Dies ist eine schwerwiegende Anklage gegen die Regierung.
Der Artikel zeichnet somit ein Bild der wachsenden Unzufriedenheit im portugiesischen Agrarsektor, wobei sich die Landwirte vom politischen Establishment im Stich gelassen fühlen angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, insbesondere im Zusammenhang mit den Energiekosten.



