Der Wahlsieg der Alternative für Deutschland (AfD) bei den Regionalwahlen stellt die sogenannte „politische Barriere" oder das „Cordon sanitaire" in Frage, das deutsche demokratische Parteien gegen die Rechtsextremen aufrechterhalten haben.
Die rechtsextreme Partei erzielte bedeutende Ergebnisse, die die Bildung einer stabilen Regionalregierung erschweren.
Der Regionalregierung könnte auf drei verschiedene Weisen gebildet werden: eine Große Koalition der verbleibenden demokratischen Parteien, ein Bündnis mit der Partei BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) oder durch eine Minderheitsregierung.
Diese Situation stellt eine Herausforderung für die traditionellen deutschen Parteien dar, die entscheiden müssen, ob sie die Isolation der AfD aufrechterhalten oder sich an die neue politische Realität anpassen, die sich aus dem Vormarsch der Rechtsextremen ergibt.




