Die portugiesische Regierung hat die Möglichkeit ausgeschlossen, während der laufenden Legislaturperiode Änderungen an der Sozialversicherung vorzunehmen. Die Arbeitsministerin garantierte keine neue Sonderunterstützung für Rentner und ließ damit die Frage nach zusätzlichen Maßnahmen für diese Gruppe offen.
Die Ressortleiterin für Arbeit räumte ein, dass eine Reform des Systems in der nächsten Legislaturperiode stattfinden könnte, jedoch nur unter der Bedingung, dass ein Regierungsvertrag zwischen den wichtigsten Parteien besteht. Diese Bedingung wird als grundlegend für jede strukturelle Veränderung im Sozialversicherungssystem angesehen.
Die Position der Regierung steht im Gegensatz zu den Erwartungen einiger Rentner, die auf neue Sonderunterstützungsmaßnahmen gehofft hatten. Das Fehlen von Garantien seitens der Ministerin erhöht die Unsicherheit über mögliche finanzielle Hilfen vor Ende der aktuellen Amtszeit.
Das Konzept des Regierungsvertrags, auf das sich die Ministerin bezog, impliziert eine breitere Vereinbarung zwischen politischen Kräften, um Kontinuität und Stabilität bei den Reformen des Rentensystems zu gewährleisten, was traditionell nur in einem neuen politischen Zyklus realisierbar wäre.



