Luís Montenegro sieht sich dem dritten Misstrauensantrag gegen seine Regierung gegenüber. Dieser Misstrauensantrag stellt eine weitere politische Herausforderung in einer Zeit gouvernementaler Instabilität dar.
In Portugal wurden im Laufe der Geschichte bereits 36 Misstrauensanträge gestellt. Allerdings konnte nur einer davon eine Regierung zu Fall bringen, was 1987 geschah.
Dieser Misstrauensantrag von 1987 führte zum Sturz der Regierung Cavaco Silvas. Die Exekutive verlor ihre parlamentarische Unterstützung und musste die Macht abgeben.
Nach diesem Sturz rief das Land vorgezogene Neuwahlen aus. Bei den darauffolgenden Wahlen gelang es Cavaco Silva nicht nur zu gewinnen, sondern er erzielte erneut eine absolute Mehrheit.




