Der Fischereisektor erhält eine Aufstockung von 13 Millionen Euro an Beihilfen zur Bewältigung der gestiegenen Kraftstoffkosten. Der neue Aufruf wurde vom Ministerium für Landwirtschaft und Meer am 4. September bekannt gegeben und wird durch das Programm MAR2030 finanziert, mit einer Gesamtausstattung von 18 Millionen Euro, die auch für die Sektoren Aquakultur und Fischverarbeitungs- und -vermarktungsindustrie bestimmt sind.
Von dem Gesamtbetrag werden 13 Millionen der Fischerei zugewiesen, 4,5 Millionen der Verarbeitungsindustrie und 500.000 Euro der Aquakultur. Der förderfähige Zeitraum erstreckt sich vom 28. Februar 2026 bis zum 31. Dezember 2026, wobei die Bewerbungsfrist am 11. September 2026 beginnt und am 12. Oktober 2026 um 18:00 Uhr schließt.
Laut Ministerium wurden Sätze für die verschiedenen Fischereisegmente und die jeweilige Größe der Schiffe festgelegt, basierend auf historischen Daten über den Anteil der Kraftstoffkosten am Verkaufsvolumen und dem offiziellen Prozentsatz der Kraftstoffpreiserhöhung. Die Finanzierung und die entsprechenden Förderfähigkeitsbedingungen wurden dem Sektor vorgestellt, der positiv reagierte, wobei nur eine Änderung an den ursprünglich definierten Segmenten vorgenommen wurde, basierend auf den Darlegungen einiger Fischereiverbände.
Mit dieser Initiative erkennt die Regierung an, dass die Fischerei einer der Sektoren ist, in denen der Anstieg der Kraftstoffpreise die größte Auswirkung hat und der am stärksten von Marktschwankungen betroffen ist.




