Der Rechnungshof hat über seine Urteilssektion Nr. 2 die Schritte eingeleitet, um zu untersuchen, ob die Rückerstattung der mehr als 427.000 Euro gefordert werden muss, die David Sánchez, der Bruder des spanischen Ministerpräsidenten, und sein Mitarbeiter Luis Carrero kassiert haben. Die Untersuchung erfolgt auf Antrag der Anklage im Verfahren, das zur Verurteilung wegen Amtsunfähigkeit von David Sánchez führte.
Das Gericht fragt nun die Provincialverwaltung Badajoz, ob sie das Verfahren zur Rückforderung dieser öffentlichen Mittel aktivieren wird. Weder die Provincialverwaltung noch die Staatsanwaltschaft hatten die Rückgabe dieses Betrags vor dem Gericht, das die Tatsachen verhandelte, beantragt, was die Intervention des Rechnungshofs ausgelöst hat.
David Sánchez ist Musiker von Beruf. Das Urteil auf Amtsunfähigkeit, das über ihn verhängt wurde, bezieht sich auf die Verwaltung öffentlicher Mittel bei der Provincialverwaltung Badajoz, obwohl die Einzelheiten des Falls im Artikel nicht näher erläutert werden. Der Mitarbeiter Luis Carrero erhielt ebenfalls einen Teil der betreffenden Mittel.
Die Situation versetzt die Provincialverwaltung Badajoz in eine heikle Lage, da der Rechnungshof nun eine Antwort darüber verlangt, ob sie das Rückforderungsverfahren für die 427.000 Euro einleiten will, die an David Sánchez und Carrero gezahlt wurden, ohne dass die Institution selbst eine Rückforderung gefordert hatte.




