Brüssel hat einen Verordnungsvorschlag zur Festlegung gemeinsamer Regeln in der Europäischen Union für Ferienwohnungen vorgelegt, in einem Versuch, den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu verringern. Die Europäische Kommission möchte die Art und Weise harmonisieren, wie die Mitgliedstaaten Plattformen wie Airbnb behandeln, und einen einheitlichen Rechtsrahmen für den gesamten Block schaffen.
Das Dokument sieht kein allgemeines Verbot von Ferienwohnungen vor und erkennt die wirtschaftliche Bedeutung dieses Sektors an. Stattdessen legt der Vorschlag klare Kriterien fest, die definieren, unter welchen Umständen öffentliche Behörden restriktive Maßnahmen gegen diese Art von Aktivität ergreifen können.
Nationale, regionale und lokale Behörden können Einschränkungen umsetzen, wenn sie spezifische Gründe nachweisen, wie Wohnungsmangel, hohe Preise oder negative Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften. Der Vorschlag zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Vorteile des Tourismus mit der Notwendigkeit in Einklang zu bringen, erschwinglichen Wohnraum für die Einwohner zu gewährleisten.
Die Maßnahme kommt in einem Kontext wachsender Besorgnis über den Zugang zu Wohnraum in verschiedenen europäischen Hauptstädten, wo die Zunahme von Ferienwohnungen mit steigenden Immobilienpreisen und einem Rückgang des Angebots für ständige Einwohner in Verbindung gebracht wurde.




