Das Gericht von Bragança hat die Verhandlung eines Verfahrens eingeleitet, das die Freiwillige Feuerwehr von Mirandela betrifft und bei dem Edgar Trigo, ehemaliger Kommandant, Luís Carlos Soares, aktueller Kommandant, und die Humanitäre Vereinigung selbst als Angeklagte auftreten. Das Verfahren bezieht sich auf die Jahre zwischen 2014 und 2017 und konzentriert sich auf angebliche Verbrechen der Veruntreuung, des Machtmissbrauchs und der Urkundenfälschung im Zusammenhang mit Mitteln des Spezialgeräts zur Bekämpfung von Waldbränden. Die Staatsanwaltschaft schätzt, dass der durch das angebliche System erlangte finanzielle Vorteil 121.524,99 Euro übersteigt, ein Betrag, dessen Rückerstattung durch die gemeinsame Verurteilung der Angeklagten gefordert wird.
Der Anklage zufolge sollen die Verantwortlichen des Kommandos in Absprache mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Marcelo Lago, der bereits verstorben ist, der Nationalen Behörde für Zivilschutz mehr Bekämpfungsteams gemeldet haben, als tatsächlich die Schichten besetzten, wobei es Teams gab, die als „Geister"




