Helena Anjos ist die Autorin dieser Analyse über das Katastrophenmanagement in Portugal. Ihre Arbeit befasst sich mit dem Übergang vom Reaktionsmodell zum Anticipationsmodell in der Governance von Fähigkeiten angesichts extremer Ereignisse.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die bloße Existenz von Mitteln, Kompetenzen oder Instrumenten nicht ausreicht, um eine effektive Regierbarkeit in Katastrophensituationen zu gewährleisten. Dies ist die zentrale These der vorgestellten Forschung.
Die Analyse zeigt, dass trotz der Ressourcen und Mechanismen zur Notfallreaktion, über die Portugal verfügt, die Fähigkeit, extreme Ereignisse vorherzusehen und zu verhindern, eine erhebliche Herausforderung für die Behörden bleibt.
Der Titel des Werks deutet darauf hin, dass die eigentliche Herausforderung im Katastrophenmanagement nicht nur in der Reaktion auf Katastrophen liegt, sondern in der Entwicklung von Fähigkeiten, um sie vorherzusehen und zu mildern, bevor sie eintreten.




