Die Regierung und die Europäische Investitionsbank haben eine Kreditlinie von 1,5 Milliarden Euro für den Bau und die Sanierung von rund 50.000 Sozialwohnungen im gesamten Land genehmigt. Die erste Tranche des Darlehens im Wert von 500 Millionen Euro wurde am Montag unterzeichnet.
Das Ziel ist es, den Wohnungsbedarf der vulnerabelsten Familien zu decken, die außerhalb des Anwendungsbereichs des Aufbau- und Resilienzplans blieben. Die zu finanzierenden Wohnungen fallen unter das 1. Direito – Programm zur Unterstützung des Zugangs zu Wohnraum, das vom Institut für Wohnungswesen und städtische Sanierung verwaltet wird, und richten sich an Personen, die unter menschenunwürdigen Wohnbedingungen leben und nicht über die finanzielle Kapazität verfügen, um die Kosten für den Zugang zu einer Wohnung zu tragen.
Die neue Kreditlinie sieht günstigere Konditionen als die auf dem Markt verfügbaren vor, einschließlich niedrigerer Zinssätze und verlängerter Karenzzeiten, was den Gemeinden ermöglicht, die in ihren lokalen Wohnungsstrategien identifizierten sozialen Lösungen umzusetzen. Der Minister für Infrastruktur und Wohnungswesen, Miguel Pinto Luz, erklärte, dass die Regierung den Wohnungsbedarf, der nicht vollständig durch das europäische Programm finanziert werden konnte, nicht unbeantwortet lassen wird.
Diese Linie addiert sich zu den bereits im Staatshaushalt genehmigten 2,8 Milliarden Euro, die bis 2030 im Rahmen des Ausnahmeregimes des Programms 1. Direito auszuführen sind. Der Minister für Staatsangelegenheiten und Finanzen, Joaquim Miranda Sarmento, betonte, dass ein weiterer relevanter Schritt zur Stärkung des Baus und der Erneuerung des öffentlichen Wohnungsbaus in Portugal unternommen wurde.




