Der Kommentator von CNN Portugal, Miguel Baumgartner, kommentierte die neuesten Umfrageergebnisse in Deutschland, die zeigen, dass die AfD mit fast 11 Prozentpunkten vor der CDU von Friedrich Merz liegt. Baumgartner betonte, dass diese Wahlabsicht nicht auf die östliche Region des Landes beschränkt ist, und widersprach damit der Vorstellung, dass die Unterstützung für die AfD ausschließlich ein ostdeutsches Phänomen ist.
Der Kommentator betonte, dass die Ansicht, die AfD könne eine Möglichkeit sein, das deutsche politische System herauszufordern, im gesamten Land verbreitet ist und nicht nur in einer bestimmten Region. Diese Wahrnehmung, dass die Partei als Instrument zur Destabilisierung des etablierten Systems dienen kann, scheint nationalen Anklang zu finden.
Baumgartner stellte fest, dass „nicht nur die Habenichtse der deutschen Wiedervereinigung verärgert sind", und bezog sich damit auf die Ostdeutschen, die nach der Wiedervereinigung aufgewachsen sind und häufig mit der Unterstützung der radikalen Rechten in Verbindung gebracht werden. Diese Aussage deutet darauf hin, dass der Protest gegen das aktuelle System nicht auf diese spezifische demografische Gruppe beschränkt ist.




