Guimarães hat am Montag, den 7. September, den neuen kostenlosen öffentlichen Transportdienst „Vai e Vem" eingeweiht, der den Parkplatz 2 des Multiusos mit dem Krankenhaus Senhora da Oliveira verbindet. Die Eröffnungsfahrt fand in Anwesenheit des Bürgermeisters der Stadtverwaltung, Ricardo Araújo, der Stadträtin für Mobilität, Vânia Dias da Silva, des Präsidenten der Lokalen Gesundheitseinheit Alto Ave, Pedro Cunha, und des Präsidenten der Vitrus Ambiente, Alexandre Barros Cunha, statt. Der Dienst verkehrt von Montag bis Freitag von 07:30 bis 19:30 Uhr mit einem Zehn-Minuten-Takt und verwendet einen Bus mit etwa 50 Sitzplätzen und einen Kleinbus mit Platz für etwa 20 Personen.
Das neue Transportmittel zielt darauf ab, den Zugang zum Krankenhaus zu erleichtern und den Verkehrsstau im Bereich zu reduzieren, indem die Nutzung der Parkplätze am Stadtrand gefördert wird. Ricardo Araújo erklärte, dass ein altes Stau-Problem am Stadteingang identifiziert wurde, insbesondere in der Nähe des Krankenhauses, das etwa 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Nutzer können die Fahrt bis 15:00 Uhr des Vortages über einen kostenlosen Anruf oder das Portal der Vitrus Ambiente reservieren.
Das Pilotprojekt wird bis zum Ende des Jahres betrieben, während dieser Zeit werden seine Auswirkungen auf den Verkehr und die Parkplatznachfrage überwacht und bewertet. Zu den zu analysierenden Indikatoren gehören die Parkplatzauslastung, das Passagieraufkommen und die Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Der Präsident der ULS von Guimarães, Pedro Cunha, begrüßte den neuen Dienst mit Begeisterung und meinte, dass er die Arbeitsbedingungen der Krankenhausmitarbeiter verbessern und zu einer effizienteren Versorgung der Bevölkerung beitragen wird.
Der Bürgermeister erkannte an, dass die Zufahrt von Notfallfahrzeugen zum Krankenhaus nach wie vor ein altes Problem ohne sofortige Lösung ist, das durch die Untersuchung neuer Zufahrtsmöglichkeiten und Verhandlungen mit der Regierung gelöst werden muss. Ricardo Araújo betonte, dass das „Vai e Vem" dieses spezifische Problem nicht löst, aber bereits Studien durchgeführt werden, um den Autoverkehr in dem Bereich zu reduzieren. Die Initiative ist Teil der kommunalen Strategie zur Förderung umweltfreundlicherer Transportlösungen, in einer Zeit, in der Guimarães eine herausragende Rolle als Europäische Grüne Hauptstadt 2026 übernimmt.




