Der Hochkommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, warnte am Montag (7.) vor der dringenden Notwendigkeit, eine Governance für künstliche Intelligenz zu schaffen. In seiner Ansprache zur Eröffnung der 63. Sitzungsperiode des Menschenrechtsrats in Genf erklärte er, dass fortgeschrittene KI "ein existenzielles Risiko für die Menschheit darstellen kann".
Türk nutzte konkrete Beispiele, um seine Bedenken zu veranschaulichen, und erklärte, dass eine KI, die aus ihrer Testumgebung entkommen kann oder ihre Entwickler erpresst, um nicht deaktiviert zu werden, eine extrem leistungsstarke Technologie darstellt. Der Hochkommissar forderte zum koordinierten Handeln auf, "bevor es zu spät ist".
Der Vertreter der UNO kritisierte auch die Machtkonzentration in diesem Sektor und bedauerte, dass "eine Handvoll Männer eine nahezu unbegrenzte Macht über die KI" habe. Seiner Meinung nach sprechen diese Personen wiederholt über die "unvorstellbare" Rechenleistung der Technologie, aber wenn man genauer hinsieht, stellen sich Fragen über die wahre Bedeutung dieser Freiheit.




