Die Portugiesische Konföderation der Mikro-, Klein- und Mittelunternehmen (CPPME), geführt von Jorge Pisco und mit Sitz in Seixal, forderte die Regierung auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um den drastischen Anstieg der Kraftstoffpreise einzudämmen und eine Wirtschaftskrise in Portugal zu verhindern. Die Organisation warnte, dass Tausende von Unternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben vor einer täglichen Erstickungssituation stehen und dass die Krise immer näher rückt, wodurch jene bedroht werden, die die Grundlage der nationalen Wirtschaft bilden.
Die CPPME erinnerte an die Sturmfolge Anfang des Jahres und warnte, dass diese Unternehmen erneut vom Anstieg der Kraftstoffpreise und der daraus resultierenden Verteuerung von Rohstoffen, Transport, Energie und allen Dienstleistungen, die ihre Tätigkeit direkt beeinflussen, betroffen sein könnten. Die Konföderation betrachtete es als dringend notwendig, die Kraftstoffpreise zu kontrollieren und den Kostenanstieg einzudämmen, der das Überleben dieser Unternehmen gefährdet.
Die Organisation vertrat die Ansicht, dass es nicht möglich sei, von Mikro- und Kleinunternehmen zu verlangen, den unbegrenzten Anstieg der Produktionskosten, Transportkosten, Energiekosten und Rohstoffpreise zu tragen, während ihre Einkommen und Margen weiterhin erdrückt bleiben. Sie bestand darauf, dass von den Unternehmen kein dauerhafter und unbegrenzter Effort verlangt werden könne und dass die nationale Wirtschaft nicht weiterhin den Preis der Untätigkeit zahlen könne.
Die CPPME überreichte der Regierung ein Dokument mit sieben sofortigen Maßnahmen, darunter die effektive Kontrolle des Energiemarktes, die Preisfestsetzung zur Bekämpfung der Spekulation, nicht rückzahlbare Finanzhilfen für Unternehmen und Landwirte, die Ausweitung des Zugangs zu professionellem Diesel, die Rückgabe der Mineralölsteuereinnahmen durch die Beseitigung der Doppelbesteuerung, die Beschleunigung der Energiewende sowie die Schaffung von Hilfen zur Kompensation der gestiegenen Düngemittel- und landwirtschaftlichen Produktionsfaktorenkosten.




