Die Regierung bereitet Maßnahmen zur Subventionierung der Kosten für landwirtschaftlich genutzten Diesel vor, mit dem Ziel, die Belastung der Landwirte zu verringern und den Anstieg der Preise für landwirtschaftliche Produkte einzudämmen. Diese Information wurde vom Minister für Wirtschaft und Territoriale Kohäsion, Manuel Castro Almeida, in Statements gegenüber Journalisten am Rande der Zeremonie zur Ehreneidleistung der 21 neuen Inspektoren der Behörde für Lebensmittelsicherheit und Wirtschaft (ASAE) mitgeteilt, die in der Nationalbibliothek Portugals in Lissabon stattfand.
Der Minister bezeichnete den Anstieg der Dieselkosten in der Landwirtschaft als „besonders besorgniserregend" und betonte, dass die Landwirte keinen Spielraum hätten, diesen Verbrauch zu reduzieren, da der Kraftstoff für den Betrieb von Traktoren und landwirtschaftlichen Maschinen notwendig sei. Laut Castro Almeida spiegeln sich die steigenden Dieselkosten letztendlich in den Preisen für landwirtschaftliche Produkte im Supermarkt und folglich in den Lebenshaltungskosten der Verbraucher wider.
Der Minister hob auch eine „doppelte Wirkung" auf die Familien hervor, insbesondere auf jene mit den größten Bedürfnissen, die gleichzeitig mit steigenden Kraftstoffkosten und steigenden Preisen für landwirtschaftliche Produkte konfrontiert seien. „Ein besonderer Schutz für Agrardiesel hat diesen doppelten Vorteil", so seine Aussage.
Auf die Frage der portugiesischen Nachrichtenagentur, ob neben dem Agrarsektor weitere Maßnahmen ergriffen würden, sagte der Minister, dass sich die Regierung „vorerst" auf diese Maßnahme konzentriere, aufgrund ihrer Auswirkungen auf die Kosten der Landwirte und anschließend auf die Verbraucherpreise. „Dies wird den Druck auf die Preise für landwirtschaftliche Produkte verringern", bekräftigte er.




