In noch nie dagewesenen Aussagen vor Gericht legten das Paar Glaidson Acácio dos Santos, bekannt als der „Pharao der Bitcoin", und seine Frau Mirelis Yoseline Diaz Zerpa dar, wie das System funktionierte, das nach Angaben der Behörden mehr als 38 Milliarden Real bewegt und möglicherweise 77.000 Opfer hinterlassen hat. Die Ausschnitte wurden vom Programm Fantástico des Senders TV Globo in dem Verfahren enthüllt, das darüber urteilen wird, ob sie Verbrechen gegen das Finanzsystem begangen haben.
Glaidson gestand, ein „Wal" bei Kryptowährungen zu sein, ein Spitzname für Investoren, die Mengen an Vermögenswerten besitzen, die ausreichen, um den Marktpreis zu beeinflussen. In seiner Aussage sagte er, dass er als „Wal" andere Kryptowährungen manipulieren konnte und andere „Wale" kontaktierte, um Operationen zu koordinieren.
Der Prozess befindet sich in der Endphase, aber eines der Geheimnisse wurde noch nicht gelöst: wie viel sich in der Krypto-Wallet des Pharaos befindet. Die Behörden versuchen weiterhin, die angeblich aus dem System abgezweigten Gelder aufzuspüren.
In Glaidtons Sicht ist der Kryptowährungsmarkt von einer grausamen Dynamik geprägt, wo „die einen lachen, die anderen Taschentücher verkaufen", was sich auf die Gewinne einiger bezieht, während andere Verluste erleiden. Der Fall wird weiterhin vor Gericht verhandelt.




