Die Alternative für Deutschland erzielte einen historischen Sieg bei den Regionalwahlen in Sachsen-Anhalt und festigte ihre Position als bedeutende politische Kraft in Ostdeutschland.
Das Wahlergebnis wurde von der europäischen Rechtspopulisten gefeiert, die im AfD-Sieg ein positives Signal für ihre politischen Ambitionen auf dem Kontinent sahen.
Als Reaktion verurteilte der polnische Ministerpräsident den Aufstieg der deutschen Partei aufs Schärfste und bezeichnete ihre Unterstützer als „Verräter", zu einem Zeitpunkt, als Polen eine entschiedene Haltung gegen rechtsextreme Bewegungen beibehält.
Die Abstimmung in Sachsen-Anhalt verdeutlichte die wachsende Spaltung Europas hinsichtlich des Vormarschs populistischer und extremistischer Kräfte, mit gegensätzlichen Reaktionen zwischen den Parteien, die das Ergebnis feiern, und denen, die es verurteilen.




