Der Verkehrsminister Óscar Puente lehnte es öffentlich ab, sich um die Nachfolge von Pedro Sánchez im PSOE zu bewerben, vermied es jedoch gleichzeitig, diese Möglichkeit vollständig auszuschließen. In einem Interview am Montag im Programm „La Cafetera" von Radiocable ließ der Minister seine politische Zukunft offen und erklärte, dass er sich nicht um die Parteiführung bewerbe, aber für das zur Verfügung stehe, was der PSOE benötige.
Puente versicherte, dass die Führung der Partei weder seine Ambition noch sein Wunsch sei. Der Minister drückte auch seine Überzeugung aus, dass Pedro Sánchez noch „Zündstoff" für eine weitere Amtszeit an der Spitze der Partei und der spanischen Regierung habe.
Während des Interviews verwendete Óscar Puente eine vage Formulierung, die als Versuch interpretiert wurde, die Tür für eine mögliche Kandidatur offen zu halten. Er erklärte, immer „für Lösungen, für das, was meine Partei braucht, ob sie will oder nicht", zur Verfügung zu stehen, ohne zu klären, ob er bereit wäre, eine eventuelle Kandidatur anzunehmen, falls er von der Partei dazu aufgefordert würde.
Diese Position ergibt sich vor dem Hintergrund einer internen Debatte im PSOE über die Nachfolge von Sánchez, der noch nicht öffentlich erklärt hat, ob er beabsichtigt, nach der aktuellen Amtszeit weiterhin als Parteichef zu fungieren. Puentes Aussagen spiegeln die Strategie mehrerer gewichtiger Persönlichkeiten der Partei wider, sich nicht formal auszuschließen, solange der Parteiführer seine Absichten nicht klarstellt.




