Die ehemalige Präsidentin der Autonomen Gemeinschaft Madrid, Esperanza Aguirre, vertrat am Montag die Ansicht, die spanische Regierung solle das Ausländergesetz "abschaffen", um die Migrationskrise in Ceuta zu lösen. Der Popularen Parteitagsvorsitzenden zufolge wäre dies die einzige erforderliche Lösung, um die Migranten nach Marokko zurückzuführen.
Die ehemalige Präsidentin wies darauf hin, dass Marokko sich bereit erklärt habe, alle Migranten zurückzunehmen, aber dafür müssten die aktuellen rechtlichen Verfahren abgeschafft werden. Aguirre warnte, dass die Situation, wenn diese Maßnahmen nicht ergriffen werden, der extremen Rechten zugutekommen werde.
Als Beispiel nannte Aguirre Sachsen, wo sie darauf verwies, dass die extreme Rechte letztendlich die Wahlen gewonnen habe, und suggerierte, dass sich dieselbe Situation in Spanien wiederholen könnte, wenn nicht schnell gehandelt werde, um die Migrationsströme zu kontrollieren.
Die Krise in Ceuta, einer spanischen Stadt auf afrikanischem Territorium, hat in letzter Zeit Spannungen zwischen Spanien und Marokko erzeugt und diese Art von Vorschlägen seitens spanischer politischer Persönlichkeiten hervorgebracht.




