Síofra O'Leary ist eine irische Richterin, die erste Frau an der Spitze des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Der Artikel enthält ein Interview mit ihr, in dem sie grundlegende Fragen im Zusammenhang mit Migration und Menschenrechten anspricht.
Während des Interviews erklärte O'Leary, dass "es kein absolutes Recht gibt, in ein Land einzureisen und dort unbegrenzt zu bleiben". Diese Aussage spiegelt die Position des Gerichtshofs zu den Grenzen der Rechte von Migranten wider, wobei gleichzeitig humanitäre Verpflichtungen anerkannt werden.
Das Interview findet vor dem Hintergrund europäischer Debatten über Migrationspolitik und Grenzkontrollen statt, Themen, die zu den sensibelsten Kompetenzbereichen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gehören. Als Präsidentin des Gerichtshofs überwacht O'Leary Entscheidungen, die Millionen von Menschen auf dem gesamten Kontinent betreffen.
Síofra O'Leary wurde für die höchste Position des Gerichtshofs ernannt und schuf damit einen historischen Präzedenzfall, da sie die erste Frau ist, die diese europäische Institution leitet, die für den Schutz der in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerten Grundrechte verantwortlich ist.



