Die LVMH-Aktien (Moët Hennessy Louis Vuitton) erreichten am Donnerstag, den 3. September, ihren niedrigsten Stand seit November 2020, als sie bei 427 Euro gehandelt wurden. Das europäische Luxusunternehmen ist seit Jahresbeginn um mehr als 33% gefallen und hat innerhalb eines Jahres bereits 14% verloren.
Analysten, die vom Wall Street Journal konsultiert wurden, nannten mehrere Gründe für diese Entwicklung. Dazu gehören die Aussichten für den chinesischen Markt, wo die Erholung „möglicherweise wieder ins Stocken geraten ist", wie Bernstein argumentierte, und wo die Nachfrageaussichten „weiterhin entmutigend" bleiben. Das Institut setzt das Kursziel für LVMH bei 570 Euro, was einem Anstieg von 33% gegenüber dem Tiefststand vom 3. September entspricht.
Die Luxusnachfrage der Reichsten in China „ist rückläufig" und die Befürchtung, dass steuerliche Maßnahmen, die auf Offshore-Vermögen abzielen, eine „hemmende Wirkung" auf den Sektor haben könnten, schränken ebenfalls die Performance ein. Hinzu kommt der Konflikt im Nahen Osten.
Analysten von JP Morgan erklärten, dass der Ausblick für den Luxussektor „nicht so bald positiv werden wird", und fügten hinzu, dass die Verkäufe in China „auf eine anhaltende Volatilität und schwache Trends" in der Region hindeuten, was die Bank bis 2027 fortzusetzen erwartet.




