In den letzten anderthalb Jahren sind die persönlichen Vorsprachen bei der Sozialversicherung um 16% zurückgegangen, was vier Millionen weniger Besucher in den Stellen bedeutet. Dieses Ergebnis wurde durch das Programm „Menschen zuerst" erzielt, das auf die digitale Transformation des Systems abzielt und Millionen von Vorsprachen über digitale Kanäle ermöglicht hat, wodurch persönliche Besuche vermieden wurden. Die Bilanz wurde am Montag von der Arbeitsministerin Maria do Rosário Palma Ramalho auf der Veranstaltung „Sozial verbindet" in Lissabon vorgestellt.
Die Ministerin betonte, dass das Programm die persönlichen Vorsprachen für komplexere Fälle und für Menschen in vulnerablen Situationen reserviert hat. Zu den umgesetzten Maßnahmen gehören neue Zahlungsmethoden wie virtuelle IBAN und MB Way, die Fern-Lebensbescheinigung, ein neues einheitliches Portal und eine neue intuitivere Anwendung sowie Online-Simulatoren, die bereits drei Millionen Nutzungen verzeichnet haben.
Palma Ramalho erwähnte, dass verschiedene Leistungen automatisiert wurden, die zuvor persönliche Vorsprachen erforderten, wie Elternzeit, der Solidaritätszuschlag für ältere Menschen und die Invaliditätsrente, die nun alle online verfügbar sind. Die Digitalisierung ermöglichte auch die Vermeidung von 76,5 Millionen Euro an unrechtmäßigen Zahlungen und machte das System „effektiver und gerechter".
Der Minister für Verwaltungsreform, Gonçalo




