Die autonomen Präsidenten der PP, die am Montag an einer Konferenz in Madrid teilnahmen, um ihren Amtskollegen aus Ceuta, Juan Jesús Vivas, zu unterstützen, sprachen sich gegen die Umverteilung der minderjährigen Migranten aus, die sich in der autonomen Stadt befinden. Die populistischen Führer sind der Ansicht, dass die Annahme dieser Verteilung von Minderjährigen die "Invasion" legitimieren würde, die Ende Juli stattfand, als Tausende von Menschen illegal die Grenze zwischen Ceuta und Marokko überquerten.
Juan Jesús Vivas, Präsident von Ceuta, war der Gastgeber dieser Konferenz, die als Bühne für die Mobilisierung der PP rund um die Migrationsfrage diente. Die autonomen Präsidenten der Partei nutzten die Gelegenheit, um ihre Einheit bezüglich ihrer Position zur Verwaltung der Migrationsströme in der autonomen Stadt zu demonstrieren.
Der diplomatische Konflikt mit Marokko, der die sogenannte "Invasion" Ende Juli auslöste, führte zu einer Krise in der Migrationsverwaltung von Ceuta. Die PP-Führer argumentieren, dass jedes Abkommen zur Aufnahme minderjähriger Migranten auf dem spanischen Festland ein Signal der Schwäche senden und neue Versuche der illegalen Einreise ermutigen würde.
Diese Position der PP-Barone steht im Gegensatz zum Ansatz der Zentralregierung, die Mechanismen zur territorialen Umverteilung der minderjährigen Migranten als Mittel zur Entlastung des Drucks auf Ceuta und Melilla gefordert hat. Die PP hält thus ihre harte Linie in Migrationsfragen als Teil ihrer politischen Strategie bei.




