Die Vereinigung Zero und der Portugiesische Rat für Gesundheit und Umwelt warnten am Internationalen Tag der sauberen Luft, dass Stickstoffdioxid nach wie vor ein kritischer Schadstoff in den städtischen Gebieten Portugals ist. Die neuesten offiziellen Daten aus dem Jahr 2024, verfügbar im System QualAr, bestätigen, dass die durchschnittliche jährliche NO₂-Konzentration erneut den Grenzwert von 40 μg/m³ an Stationen in der Avenida da Liberdade in Lissabon und in der Station Frei Bartolomeu Mártires in Braga überschritten hat. Im Jahr 2025 wurde an der Avenida da Liberdade ein Wert von 40,3 μg/m³ gemessen, was den Grenzwert nur durch Rundung einhält, was die Organisationen auf günstige Wetterbedingungen und nicht auf Maßnahmen der öffentlichen Politik zurückführen.
Der Straßenverkehr bleibt eine der Hauptquellen der Luftverschmutzung in städtischen Gebieten. Im Jahr 2024 überschritten sieben der 16 Verkehrsstationen die 20 μg/m³ und 15 der 16 überschritten die 10 μg/m³, Werte, die über dem jährlichen Grenzwert für 2030 gemäß der europäischen Richtlinie und dem von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Wert liegen. Die Organisationen äußern auch Besorgnis über die Unzulänglichkeit des Überwachungsnetzes für Fe




