Die Chefin der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD), Alice Weidel, forderte am Sonntag, den 6. September, dass der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sofort vorgezogene Neuwahlen einberufe, um sie "vor Weihnachten" zu ersetzen. Diese Forderung erfolgte im Anschluss an den historischen Sieg ihrer Partei bei den Regionalwahlen im Bundesland Sachsen-Anhalt in Ostdeutschland, wo die AfD fast 44% der Stimmen erreichte, weit vor Merz' CDU, die nur 17,5% erzielte.
Weidel betrachtete dieses Ergebnis als "klaren Regierungsauftrag" und erklärte, ihre Partei beabsichtige auch auf Bundesebene zu regieren, wobei sie erwartet, bundesweit 40% Zustimmung zu erreichen. Die AfD-Chefin kritisierte die deutsche politische Klasse und argumentierte, "die Menschen haben es satt, dass Politik gegen die deutschen Interessen gemacht wird", und zählte Maßnahmen ihres Programms auf, darunter Grenzkontrollen und die Abschiebung von Ausländern und Kriminellen. Weidel




