Die sogenannte "Menopause-Babybauch" hat in den sozialen Netzwerken an Bedeutung gewonnen, um eine Veränderung zu beschreiben, die viele Frauen ab der Menopause bemerken: Der Bauch scheint größer zu werden, während das Gewicht auf der Waage nahezu gleich bleibt. Dieser informelle Spitzname kann eine natürliche Körperveränderung in einen zusätzlichen ästhetischen Druck umwandeln, doch die Veränderung der Fettverteilung in dieser Lebensphase ist real und mit einer Kombination aus hormonellen, metabolischen und alterungsbedingten Faktoren verbunden.
Der Rückgang des Östrogenspiegels ist Teil dieses Prozesses, erklärt jedoch nicht alles alleine. Der fortschreitende Verlust an Muskelmasse, Schlafstörungen, Veränderungen im Alltag, ein geringerer Energieverbrauch und andere Faktoren können ebenfalls die Körperzusammensetzung beeinflussen.
Daher sollte die Veränderung der Silhouette nicht einfach als Ergebnis einer Gewichtszunahme interpretiert werden, da viele Frauen dieselbe Zahl auf der Waage halten. Das Phänomen spiegelt interne Veränderungen in der Art und Weise wider, wie der Körper Fett einlagert, und nicht nur eine absolute Gewichtszunahme.




