Die portugiesische Biovance Capital führte eine Serie-A-Runde von 11 Millionen Euro bei der sevillianischen Biotech-Firma Vaxdyn an und investierte vier Millionen Euro in diese Finanzierung. An dieser Runde waren auch der Fonds des Europäischen Innovationsrats (EIC) und der von Arcano Partners verwaltete Fonds Impacto Andalucía Innovación y Desarrollo beteiligt. Die Biovance Capital hatte bereits 2021 300.000 Euro in das Unternehmen investiert.
Die Vaxdyn entwickelt Impfstoffe gegen hochpathogene und antibiotikaresistente Bakterien, darunter die Arten Acinetobacter baumannii, Klebsiella pneumoniae, Pseudomonas aeruginosa und Escherichia coli. Diese Investition wird es dem Unternehmen ermöglichen, die klinische Bewertung des Impfstoffs K-VAX durch eine Phase-1-Studie zur Vorbeugung von Infektionen durch Klebsiella pneumoniae und Acinetobacter baumannii voranzutreiben.
Ricardo Perdigão Henriques, geschäftsführender Gesellschafter der Biovance Capital, erklärte, dass er sehr zufrieden sei, die Vaxdyn bei der Entwicklung der K-VAX auf dem Weg in die Klinik zu unterstützen, und betrachte diese als einen potenziellen neuen Impfstoff, der weltweit Leben retten könnte. André Albergaria, Principal bei der Biovance Capital, betonte, dass die antimikrobielle Resistenz eine der drängendsten globalen Gesundheitsherausforderungen unserer Zeit darstellt und dass die K-VAX das Potenzial hat, vor potenziell tödlichen Bakterien zu schützen, die mit schwerer antibiotikaresistenter Lungenentzündung, Harnwegsinfektionen und Blutbahninfektionen in Verbindung gebracht werden.
Die 11-Millionen-Euro-Runde wird durch Zuschüsse des EIC Accelerator und von CARB-X ergänzt, einer internationalen Organisation mit 800 Millionen Dollar, die sich der Unterstützung der Entwicklung technologisch fortschrittlicher Antibiotika widmet. Dies ist die dritte Investition des Biovance Capital Fund I und die zweite Investition des Fonds in Südeuropa, was das Engagement für die Region angesichts des großen Potenzials ihres Biotechnologiesektors widerspiegelt.




