Die ehrgeizigsten Naturschutzpolitiken werden den Rückgang von Vögeln und Schmetterlingen in Europa nicht stoppen können. Dies ist die Schlussfolgerung einer Studie, die in der Zeitschrift 'Nature Ecology & Evolution' veröffentlicht wurde und die Wirksamkeit von Umweltschutzmaßnahmen zur Umkehrung des Biodiversitätsverlustes auf dem europäischen Kontinent analysierte.
Dem Artikel zufolge ist es zwar von entscheidender Bedeutung, Schutzgebiete auszuweiten, Ökosysteme wiederherzustellen und nachhaltige Landwirtschafts- und Forstwirtschaftspraktiken zu fördern, doch der Rückgang vieler Vogel- und Schmetterlingsarten lässt sich nicht leicht umkehren. Diese beiden Tiergruppen gelten als Schlüsselindikatoren für die Gesundheit der Ökosysteme.
Die Studie wurde von zwei französischen Forschungszentren geleitet: dem INRAE und dem CESAB. An der Untersuchung waren auch spanische Institutionen beteiligt, insbesondere das CREAF, das CSIC, das Katalanische Ornithologische Institut (ICO) und das Museu de Ciències Naturals de Granollers.




