Xamã trat am Sonntag (6.) auf der Bühne des Espaço Favela beim Rock in Rio auf und feierte eine neue musikalische Phase seiner Karriere. Bevor er die Bühne betrat, reflektierte der Künstler über seinen Werdegang und beschrieb sein Leben als eine Art Flickenteppich, der von Rap-Battles bis zum Fernsehen reicht.
Der Sänger betonte, dass er nie daran interessiert war, sich in eine einzige künstlerische Definition einordnen zu lassen, und integrierte in seine Arbeit Elemente wie Rap, Repente, Samba und Sozialkritik. Seiner Meinung nach sind diese verschiedenen Ausdrucksformen Teil dessen, wer er ist, und er „surft" auf diesen Einflüssen.
Sein neues Album namens „Flerte" markiert eine neue musikalische Richtung und verbindet Referenzen aus der karibischen Musik mit der Malandragem aus Rio de Janeiro. Xamã betonte, dass diese Mischung die Vielfalt der Erfahrungen auf den Straßen der Stadt widerspiegelt, in Bussen, Zügen und Autos.
Der Künstler feierte auch die Diversifizierung seines Publikums, das nun von „Omas und Kindern" reicht, und zeigte die erweiterte Reichweite seiner Karriere nach seinem Übergang zur Schauspielerei im Fernsehen.




