Die Banden, die den Menschenschmuggel auf der Route zwischen Algerien und Mallorca kontrollieren, haben wieder begonnen, die sogenannten „Patera-Taxis" zu nutzen, um Migranten an den Küsten der spanischen Insel Mallorca und auch auf der benachbarten Insel Cabrera auszuschiffen. Diese Praxis stellt eine neue Strategie dar, die von den Menschenschleusernetzwerken in der mediterranen Region eingesetzt wird.
Die „Patera-Taxis" sind kleine Wasserfahrzeuge, die als inoffizielle maritime Taxis dienen und es den Banden ermöglichen, kürzere und diskretere Fahrten im Vergleich zu den traditionellen größeren Patera-Booten durchzuführen. Diese Modalität bietet den kriminellen Organisationen eine größere operative Flexibilität und ein geringeres Risiko, von den spanischen Seebehörden entdeckt zu werden.
Die spanischen Sicherheitskräfte haben einen Anstieg der Aktivitäten dieser Netzwerke in der Zone zwischen Algerien und den Balearischen Inseln verzeichnet, was auf eine mögliche Wiederbelebung dieser Migrationsroute nach einer Periode geringerer Intensität hindeutet. Die geografische Nähe zwischen der algerischen Küste und Mallorca macht diesen Weg für die kriminellen Organisationen attraktiv, die die Verwundbarkeit der Migranten ausnutzen.




