Die Situation in Grönland hat sich seit dem letzten Besuch von Von der Leyen im März 2024 erheblich verändert, als sie ein neues EU-Büro einweihte und Kooperationsabkommen im Wert von fast 94 Millionen Euro unterzeichnete. Die Veränderungen sind besonders auf die wiederholten Annexionsbestrebungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, zurückzuführen, der die Insel als „sehr wichtig" für Washington ansah, obwohl sowohl Dänemark als auch Grönland die von Trump vorgebrachten Sicherheitsbedenken zurückgewiesen haben.
Als Ergebnis der durch Trumps Äußerungen ausgelösten Spannungen wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich aus nordamerikanischen, grönländischen und dänischen Vertretern zusammensetzt, um bis zum Jahresende Lösungen für die Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten zu finden. Die EU überprüft ebenfalls ihre Arktispolitik, und es wird erwartet, dass Von der Leyen eine Erhöhung der finanziellen Unterstützung für Grönland ankündigt, laut Financial Times in Höhe von 200 Millionen Euro, zusätzlich zur Unterzeichnung einer neuen gemeinsamen Erklärung über die Beziehungen zwischen dem Block und der Insel.
Von der Leyen betonte, dass die EU und Grönland „eine langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft" pflegen, und versicherte, dass beide Seiten intensiv daran gearbeitet haben, die Beziehung in den kommenden Jahren zu stärken. Frederiksen fügte hinzu, dass alle Parteien daran gearbeitet haben, die Europäische Union allen Regionen des Königreichs Dänemark näher zu bringen. Am ersten Tag des Besuchs besuchte Von der Leyen zusammen mit Nielsen




