Der US-Energieminister Chris Wright schloss am Sonntag die Möglichkeit eines Atomabkommens mit dem Iran während seiner Amtszeit aus. Wright erklärte, dass die US-Regierung möglicherweise die Fähigkeit des Regimes in Teheran zur Entwicklung von Atomwaffen zerstören könnte, anstatt ein neues Atomabkommen auszuhandeln.
Diese Position kommt in einem Kontext zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran nach der Entscheidung von Präsident Donald Trump, die USA aus dem Atomabkommen von 2018, dem sogenannten Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA), zurückzuziehen.
Chris Wright, der seit Januar 2025 das Amt des Energieministers innehat, ist ein Ölexekutiver mit engen Verbindungen zur fossilen Brennstoffindustrie. Seine Ernennung für diese sensible Position war aufgrund seiner beruflichen Laufbahn im Energiesektor umstritten.
Wrights Ansatz steht im Gegensatz zu dem der früheren Administration von Joe Biden, die versuchte, die Bedingungen des iranischen Atomabkommens ohne Erfolg neu zu verhandeln. Die neue US-Regierung nimmt damit eine entschlossenere Haltung gegenüber dem iranischen Atomprogramm ein.




