Das Militärmuseum – Casa do Lanceiro in Azurém, Guimarães, empfing die Initiative „Cartas do Ultramar – Memória, Afeto e Identidade", die den sogenannten Kriegspaten aus Guimarães und ihre briefliche Beziehung gewidmet war, die sie während des Überseekriegs mit portugiesischen Soldaten pflegten.
Der zentrale Moment der Initiative war die Präsentation des Mini-Dokumentarfilms „Madrinhas de Guerra Vimaranenses", der das Andenken dieser Frauen und ihre Korrespondenz mit den mobilisierten Soldaten dokumentieren und bewahren wollte.
Die Kriegspaten waren Frauen, die während des portugiesischen Kolonialkriegs briefliche Beziehungen zu portugiesischen Soldaten unterhielten und aus der Ferne Bindungen der Unterstützung und Zuneigung zu den in die ehemaligen Kolonien entsandten Militärangehörigen knüpften.
Die Initiative zielte somit darauf ab, diesen Teil der Geschichte von Guimarães und des Überseekriegs zu bewahren und bekannt zu machen, indem sie sich auf die Briefe und Zeugnisse stützte, die diese brieflichen Beziehungen zwischen den Patinnen und den Soldaten dokumentieren.




