Juliet erhielt an einem Sonntagmorgen eine Lieferung eines Online-Shops, an die sie sich nicht erinnern konnte, sie aufgegeben zu haben. Zunächst dachte sie, es sei ein Fehler des Shops, doch fand sie die Wahrheit heraus, als sie einen Zettel im Inneren der Lieferung entdeckte: "Für die nüchterne Juliet, von deiner Freundin, der betrunkenen Juliet". Die Freundin hatte unter Alkoholeinfluss online eingekauft und Geschenke an ihre nüchterne Version geschickt.
Das Phänomen des "Drunk Shopping", also Online-Einkäufe zu tätigen, während man betrunken ist, wird als wachsendes und noch wenig erforschtes Phänomen beschrieben. Diese Praxis wirft Fragen zur Sicherheit von Online-Transaktionen und zur finanziellen Auswirkung auf die Verbraucher auf.
Professor Solon Magrizos von der University of Birmingham wird als Experte zitiert, der dieses Phänomen erklärt. Der Artikel legt nahe, dass E-Commerce-Plattformen in der Lage sind, diese Art von Verbraucherverhalten zu erkennen, was Fragen zur Verantwortung der Unternehmen in diesem Kontext aufwirft.




