Über hundert Organisationen der venezolanischen Diaspora, die Lateinamerika, Nordamerika und Europa vertreten, darunter der portugiesische Verein „Queremos Volver", unterzeichneten am Samstag, dem 5. September, ein gemeinsames Kommuniqué, in dem sie die Regierung und die Opposition Venezuelas aufforderten, die nahezu 7,8 Millionen Venezolaner, die im Ausland leben, in den Dialog für einen demokratischen Übergang einzubeziehen. Die Organisationen vertreten die Auffassung, dass die Berücksichtigung der Diaspora keine Frage der Sozialhilfe ist, sondern ein konstituierender Bestandteil der Wiedereinrichtung von Institutionen und der nationalen Versöhnung, und dass es nicht möglich ist, einen demokratischen Übergang zu konsolidieren, wenn Millionen von Bürgern, die außerhalb des Landes leben, ausgeschlossen bleiben.
Dem Dokument zufolge sind von den nahezu 7,8 Millionen Venezolanern im Ausland fünf Millionen volljährig, eine Bevölkerung, die etwa einem Viertel des nationalen Wählerverzeichnisses entspricht. Bei den Präsidentschaftswahlen vom 28. Juli 2024 waren jedoch nur 69.211 Personen im Ausland wahlberechtigt, was nur 1,4 % der erwachsenen venezolanischen Bevölkerung entspricht, die sich außerhalb des nationalen Territoriums befindet. Die Organisationen identifizieren als Haupthindernisse die Einschränkungen beim Zugang zum Wählerverzeichnis, die Auferlegung von Anforderungen, die über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen, Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Ausweisdokumenten sowie eine unzureichende konsularische und Wahlinfrastruktur.
Zu den vorgelegten Vorschlägen fordern die Organisationen die Erweiterung und Stärkung des konsularischen Netzes mit der Eröffnung neuer Konsulate, die Schaffung mobiler konsularischer Betreuungsmechanismen, die Möglichkeit, Ausweise im Ausland auszustellen und zu erneuern, die Sch




