Die Gemeindeversammlung von Cantanhede hat mehrheitlich die Unterzeichnung des Entwurfs des Unterkonzessionsvertrags für die Grundstücke neben dem ehemaligen Bahnhof genehmigt, mit dem Ziel, eine multimodale Schnittstelle zu schaffen. Der Vertrag, der mit der IP Património – Administração e Gestão Imobiliária, S.A. abgeschlossen werden soll, hat eine Gültigkeit von 25 Jahren und kann für aufeinanderfolgende Zeiträume von 5 Jahren bis zu einer Höchstgrenze von zwei Verlängerungen verlängert werden.
Die Gemeinde Cantanhede wird die Nutzung des öffentlichen Eisenbahngeländes auf dem Zweig der Figueira da Foz zwischen Km 35,280 und Km 35,580 nutzen, das derzeit nicht im Eisenbahnbetrieb ist. Die Unterkonzession dient ausschließlich der Einrichtung der multimodalen Schnittstelle, und die Gemeinde darf ihr keine andere Zweckbestimmung geben, ohne vorherige Genehmigung der IP Património. Die Gemeinde verpflichtet sich ferner, die Bauarbeiten innerhalb von 4 Jahren mit einer maximalen Investition von 3 Millionen Euro durchzuführen.
Die Bürgermeisterin der Gemeinde Cantanhede, Helena Teodósio, vertrat die Ansicht, dass diese Lösung einen wichtigen Faktor für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung darstellt und zur Konsolidierung eines nachhaltigen kommunalen Mobilitätssystems beiträgt. Die Schnittstelle wird Fahrzeuge des überörtlichen Verkehrsdienstes, das Radwegenetz integrieren und für das Mobilitätssystem des Mondego im Rahmen des Projekts zur Erweiterung des Metrobus in die Gemeinde geeignet sein. Die Gemeinde hat ferner angrenzende Grundstücke erworben, um verschiedene Unterstützungseinrichtungen und Transportsysteme aufzunehmen.




