Europa hat kein Problem mit der Gesetzgebung. Es hat ein Autoritätsproblem. Dies ist die zentrale These einer Analyse, die argumentiert, dass der europäische Kontinent gerne glaubt, dass er seine Probleme durch Gesetzgebung löst.
Der Text argumentiert, dass Europa jedes Mal, wenn eine neue wirtschaftliche Realität entsteht, mit einer neuen Verordnung, einer neuen Richtlinie oder einem neuen Gesetzespaket reagiert. Es tut dies mit technischer Kompetenz, juristischer Detailgenauigkeit und einem beispiellosen regulatorischen Ehrgeiz, so die Analyse.
Der Artikel kommt jedoch zu dem Schluss, dass das eigentliche Problem darin besteht, dass Gesetze allein nicht mehr ausreichen. Die zugrunde liegende Botschaft ist, dass der Europäischen Union trotz ihrer gesamten Gesetzgebungsfähigkeiten die notwendige Autorität fehlt, um ihre eigenen Regeln durchzusetzen oder durchzusetzen, was eine grundlegende Herausforderung für das Gemeinschaftsgebilde darstellt.




