Es gibt ein Denkmal in Castellón, das an eine vergessene Schlacht erinnert, die die Geschichte der Region prägte und deren Geschichte bis ins frühe 16. Jahrhundert zurückreicht. Karl V. kam 1517 nach Spanien, um das Erbe seiner Großeltern, der Katholischen Könige, anzutreten.
Karl war ein junger, unerfahrener König, der in Flandern erzogen wurde und weder die Sprachen noch die Besonderheiten der iberischen Königreiche kannte, die er regieren sollte. Dieses fehlende Wissen, kombiniert mit der Tatsache, dass Karl in den ersten Jahren seiner Herrschaft mehr Aufmerksamkeit dem schenkte, was in Europa geschah, als seinen iberischen Königreichen, führte dazu, dass er die Regierungsgeschäfte dieser Gebiete vernachlässigte.
Diese Vernachlässigung löste schließlich zwei große Aufstände aus: den der Comuneros in Kastilien und den der Agermanats im Königreich Valencia. Beide Aufstände waren direkte Folgen des schlechten Regierungsbeginns des jungen Monarchen.




