Der Plan für nachhaltige städtische Mobilität (PMUS) von Porto hat geschätzte Kosten von 1,2 Milliarden Euro über einen Zeitraum von 10 Jahren, wobei die Hälfte dieses Betrags für neue Metro-Linien bestimmt ist. Die Investition in das öffentliche Verkehrsnetz absorbiert etwa 75% der Gesamtkosten, was durch die auf 600 Millionen Euro geschätzte Metro-Erweiterung gerechtfertigt wird. Der Gemeinde Porto würde ein Gesamtbetrag von 478,3 Millionen Euro obliegen, was etwa 8% des jährlichen Gemeindebudgets von 2025 entspricht.
Zu den größten Ausgaben über 10 Jahre gehören kostenlose Verkehrsmittel für Anwohner (213 Millionen), die Nutzung des VCI-Kanals (53,5 Millionen), neue Straßenachsen (51,5 Millionen), die Neugestaltung der Umgehungsstraße (43,2 Millionen) und die Reformulierung der Schnittstelle am Krankenhaus São João (32,5 Millionen). Bei den aktiven Mobilitätsformen sind die Verbesserung des Radwegenetzes auf 24,3 Millionen geschätzt, die Installation mechanischer Mittel auf 17,1 Millionen und die Konsolidierung der Fußgängerinfrastruktur auf 6,7 Millionen.
Die Diagnose des PMUS zeigt, dass die Portuenser eine direkte Verbindung zum Ziel gegenüber dem Preis bevorzugen, um öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Fahrradmobilität wird als eine der großen Lücken des Systems identifiziert, und die Stadt verliert jährlich mindestens 100 Millionen Euro an potenziellen Einnahmen aus illegalem Parken. Zwischen 2019 und 2023 verursachten Zusammenstöße mit Fußgängern im städtischen Raum 13 Tote und 24 Schwerverletzte.




