Das Gericht Braga hat eine einstweilige Verfügung zugelassen, die die Arbeiten am Mercado von Viana do Castelo stoppen könnte. Die Entscheidung, datiert vom 1. September, wurde über die portugiesische Nachrichtenagentur bekannt gegeben. Das Gericht bestimmte, dass die Stadtverwaltung von Viana do Castelo eine Frist von 10 Tagen hat, um sich zu dem Antrag auf eine einstweilige Verfügung in diesem Verfahren zu äußern.
Der Antrag wurde von einem Denkmalschutzverein eingereicht, der eigens im Juni dieses Jahres gegründet wurde. Dieser Verein erwies sich als aufmerksam gegenüber dem Interventionsprojekt am Mercado und beschloss, dieses Gerichtsverfahren einzuleiten, um das zu schützen, was er als das Erbe der Stadt betrachtet.
Als Reaktion auf diese Gerichtsentscheidung äußerte sich der Bürgermeister von Viana do Castelo zu der Angelegenheit, obwohl seine Aussagen in dem verfügbaren Auszug nicht vollständig wiedergegeben wurden. Die Stadtverwaltung steht somit einem neuen rechtlichen Hindernis in Bezug auf diese Baumaßnahme gegenüber.
Das nun vom Gericht Braga zugelassene Verfahren stellt ein potenzielles Hindernis für die Fortsetzung der Bau- oder Renovierungsarbeiten am Mercado dar. Der Denkmalschutzverein argumentiert, dass die Maßnahme Elemente von historischem oder kulturellem Wert bedroht, und hofft, dass die einstweilige Verfügung die Arbeiten vorübergehend stoppen kann, bis über die eigentliche Sache entschieden wird.




