Die APROSERPA – Vereinigung der Landwirte des linken Guadiana-Ufers hat ihre Besorgnis über die Produktionskosten, die Kraftstoffpreise, die Beihilfen für Getreide und die Einschränkungen des Natura 2000-Netzes zum Ausdruck gebracht. Der Verband, der Landwirte aus Serpa im Distrikt Beja vertritt, hat mit der Vizepräsidentschaft der Koordinations- und Entwicklungsregion (CCDR) Alentejo getagt, um seine Bedenken und Forderungen vorzubringen. Eine der wichtigsten Warnungen betrifft die Produktionskosten von Regenfeldfrüchten, wobei darauf hingewiesen wird, dass die Kosten für den Anbau von Regenfeldgetreide nicht länger ignoriert werden können.
In Bezug auf Agrardiesel fordert der Verband die Schaffung eines automatischen und vorhersehbaren Mechanismus zur Preisstabilisierung, ergänzt durch eine spezifische Energiekomponente für Kulturen wie Regenfeldgetreide. Die APROSERPA vertritt die Ansicht, dass der Agrarsektor Vorhersehbarkeit benötigt, um Anbauentscheidungen zu treffen, und nicht weiterhin außergewöhnliche Maßnahmen erst dann tragen kann, wenn die Preiserhöhungen die Betriebe bereits betroffen haben. Der Verband hat den institutionellen Weg gewählt und Vorschläge sowie technische Daten vorgelegt, warnt jedoch, dass dies nicht bedeutet, dass die Landwirte am Boden stillschweigen.
Das Treffen bei der CCDR Alentejo diente auch dazu, dass der Verband eine Arbeit über das Natura 2000-Netz und andere geschützte Gebiete des linken Guadiana-Ufers vorstellte, die Gebiete wie das Guadiana-Tal, die Serra de Serpa, Ficalho und Moura/Barrancos umfasst. Zu den gestellten Fragen gehören die Verhältnismäßigkeit der auferlegten Einschränkungen und die Transparenz der entsprechenden wirtschaftlichen Bewertung. Der Verband beabsichtigt, die Offenlegung der von der Verwaltung verwendeten Mechanisierungs- und Energiekosten zu erhalten, die Berechnungsgrundlage der derzeitigen 104 Euro pro Hektar und die Schaffung eines permanenten Mechanismus zur Stabilisierung des Agrardiesels.
Die APROSERPA hat während des Treffens zwei technische Arbeiten vorgelegt: eine über Regenfeldgetreide, Produktionskosten und die Auswirkungen des Agrardieselpreises, und eine weitere über die Einschränkungen des Natura 2000-Netzes und geschützter




