Die Kammer für Verwaltungsstreitigkeiten des spanischen Obersten Gerichtshofs wird am kommenden Montag die Gültigkeit der Wahlwirkungen im Zusammenhang mit dem sogenannten "Enkelgesetz" analysieren. Dieses Gesetz erlaubt es Nachkommen von Spaniern, die außerhalb des Landes geboren wurden, die spanische Staatsangehörigkeit zu erwerben und folglich das Wahlrecht auszuüben.
Der Oberste Gerichtshof wird zwei Rechtsmittel analysieren, die von Organisationen eingelegt wurden, die traditionell gegen die Regierung von Pedro Sánchez kämpfen. Es handelt sich um die politische Partei Vox und den Verein Iustitia Europa, die die Rechtmäßigkeit der Wahlwirkungen aus dieser Gesetzgebung in Frage stellen.
Das "Enkelgesetz" wurde verabschiedet, um Enkeln von Spaniern, die ausgewandert sind, die spanische Staatsangehörigkeit zu erwerben, was ihnen auch das Recht gibt, an Wahlen teilzunehmen. Die Frage, die das Gericht klären muss, ist, ob diese Stimmen für die Wahlergebnisse als gültig betrachtet werden sollen oder nicht.
Dieses Gerichtsverfahren findet in einem Kontext politischer Spannungen in Spanien statt, wo die anfechtenden Organisationen dafür bekannt sind, häufig Klagen gegen die von Pedro Sánchez geführte Regierung einzureichen.




